Der 1. Mai, der internationale Arbeitertag steht im Jahr 2008 im Zeichen einer weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. Die Weltbank ermahnt die Regierungen der kapitalistischen Staaten über die Revolutionsgefahr der Hungernden auf Grund der steigenden Lebensmittelpreise. Die Perspektive der Krise und Verelendung lässt die Welt, die momentan durch die " neue Weltordnung " und Machtkampf zwischen dem westlichen Staatsterrorismus und Terrorismus des politischen Islams erschüttert ist, in den Abgrund stürzen. Die Lösung zur Veränderung und Verbesserung dieser Lage ist grundsätzlich mit den Anstrengungen und dem Kampf jener Klasse verbunden, die die Mehrzahl der Erdbevölkerung darstellt. Die auf dem Kopf gestellte Welt ist auf der Basis der Ausbeutung und Verelendung der Arbeiterklasse und für die Aufrechterhaltung seiner Versklavung aufgebaut. Der 1. Mai ist der Tag des Protests und der Einigung der Arbeiterklasse. Er ist gleichzeitig der Tag der Vereinigung alle freiheitsliebenden Menschen zur Veränderung, der auf dem Kopf gestellten, Welt.
Wir rufen alle Arbeiter/innen und alle freiheitsliebenden Menschen auf am 1. Mai gegen das Kapital und Verbrechen des Kapitalismus, gegen Hunger und Krieg, gegen Terror, Aberglaube und Überbewertung der Religion, gegen Rechtlosigkeit, Ungerechtigkeit und zur Verwirklichung der Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit auf die Strasse zu kommen.
Im Iran befindet sich der 1.
Mai und die Arbeiterklasse in der gleichen Situation. Mit dem Unterschied,
dass das islamisch- kapitalistische Regime sich in einer ausweglos- und
tiefen ökonomisch-, politisch- und kulturellen Krise befindet, während
eine breite und starke revolutionäre Bewegung fortentwickelt. Die Parolen,
die die Bevölkerung in den letzten Tagen wie zum Beispiel: " wir
wollen keine islamische Regierung" und " seit 1979 habt ihr uns
weiß gemacht" widerspiegeln ihre Einstellung zur politischen
Situation.
Die Arbeiterklasse bildet den Rückrad dieser revolutionären Bewegung.
Nicht nur wegen breite und steigernde Demonstrationen der Arbeiter/innen,
die immer radikaler werden, wie z. B. die Demos in der Reifenfabrik "Alborz",
bei der Barrikaden aufgebaut, und Auseinandersetzung mit den Ordnungskräfte
der islamischen Republik gegeben hat, sondern wegen Echo ihrer Forderungen
und Parolen: "Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit" ,
" Sozialismus oder Barbarei", "Verbot von Geschlechter Apartheid",
"Verbot von Todesstrafe", "Freiheit der Frauen ist ein Merkmal
einer freien Gesellschaft", "hohes Lebensstandard und Achtung
der Menschen ist unser Recht", bei den Protesten und Versammlungen
der Lehrer, Frauen und Studenten am 8. März und 1. Mai. Dass, die islamische
Republik Massenhinrichtungen in der Öffentlichkeit veranstaltet, Millionen
von Frauen wegen nicht Beachtung der islamischen Kleiderordnung attackiert,
die Homosexuelle von den hohen Gebäuden herunter wirft, Steinigungen
durchführt, Hände und Beine abschlachtet, die linken Studenten
in den Universitäten bestialisch attackiert, die Aktivisten der Arbeiter-,
Lehrer/innen und Frauen-Bewegung zum Gefängnis verurteilt und die Arbeiter/innen
wegen Organisierung vom 1. Mai auspeitscht, ist der Anstrengungsreflex des
Regimes, eine starke und nicht aufzuhörende Bewegung zu stoppen. Der
1. Mai hat die wichtigste Bedeutung in diesem gesellschaftlichen Kampf.
Das islamische Regime hat die größte Angst vor diesem Tag als
alle anderen Ereignisse. Das "Haus der Arbeiter", eine Regierungsorganisation,
hat dieses Jahr nicht gewagt, eine Demonstration in Teheran zu organisieren,
weil sie in den letzten Jahren die Kontrolle über den Verlauf der staatlichen
Show verloren haben. Die Arbeiter/innen haben bei der Demo. ihre sozialistisch-
und linke Parolen ausgerufen.
Der 1. Mai soll dieses Jahr umfassender organisiert werden. Am 1. Mai sollen Arbeiter/innen und freiheitsliebenden Menschen zahlreich erscheinen. Die Arbeiterbewegung im Iran hat in den letzten Jahren viel mehr Unterstützung auf der internationalen Ebene gewonnen. Sie ist als eine fortschrittliche politische Kraft in der Gesellschaft an Bedeutung Gewonnen. Das sind positive Faktoren, um einen umfassenderen 1.Mai zu organisieren. Der 1. Mai im Iran soll mit der Parole "Freiheit, Gleichheit und Menschlichkeit" viele Aufmerksamkeiten auf sich lenken. Er soll die Hoffnung der Menschheit für eine bessere Welt werden.
Die Arbeiterkommunistisch Partei ruft die Arbeiter/innen, Frauen, Studenten/innen und alle freiheitsliebenden Menschen im Iran auf, einen starken1. Mai zu organisieren.
Es lebe der 1. Mai
Es lebe der Sozialismus
Arbeiterkommunistische Partei Iran
17. April. 2008